Mahndepots in Dresden

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Wo die Trümmerbahn fuhr

Kunstplan-Projekt legt 56 Mahndepots an

Am Königsufer rollten bis zum August 1952 die Loren der Trümmerbahn. Abdrücke
der Feldbahnschwellen im Asphalt zeugen noch heute davon. Seit gestern dokumentiert eine Edelstahlhülse diesen „ORT 16“. 56 solche Mahndepots wurden im rahmen des Kunstplanprojekts „Gravuren des Krieges“ gegen das Vergessen durch Einhard Grotegut, Jens Herrmann, Matthias Neutzner, Karin Esther du Vinage und Arend Zwicker angelegt (PlusSZ vom 8.Februar).
„ Wenn Menschen schweigen, müssen Steine reden“, sagte Klaus Gaber, amtierender Kulturbürgermeister anlässlich der Einweihung. Er bezog sich damit auf ORT 4 und 47 am Altmarkt. 1940 bejubelten dort 100 000 Dresdner ihre siegreichen Soldaten, und 1945 wurden etwa 7000 Menschen nach der Bombennacht eingeäschert, „Der Gewalt wurde nicht rechtzeitig gewehrt. Die Trümmer Dresdens zeigen, wo das hinführte“, sagte er. Das Projekt „Gravuren des Krieges“ ist offen für weitere Punkte der Erinnerung. (SZ/jt)

> In der Trinitatiskirche findet heute, 19 Uhr eine Feierstunde statt. An der Altmarkt/ Südseite wird 19,30 Uhr

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